Reichweite und Qualität sind die Hauptindikatoren bei der Nutzung eines Online-Stellenmarktes. Die Wahl der richtigen Informationen und Dokumente für eine Stellenausschreibung als auch die Wahl des geeigneten Stellenportals ist entscheidend für den Recruiting-Erfolg. Schließlich weiß jeder, dass eine hohe Bewerberquote zwar die Auswahlmöglichkeit vergrößert, gleichzeitig aber auch der Zeit- und Ressourcenaufwand der HR-Abteilung steigt.

Das Kriterium der Bewerberqualität bzw. der Passgenauigkeit der Kandidaten auf eine erfolgte Stellenausschreibung ist unter diesem Gesichtspunkt relevant wichtig. Als Recruiting-Kanal gehört der Online-Stellenmarkt mittlerweile mit zu den wichtigsten Medien. Rund ein Drittel aller Stellensuchenden greifen auf Online-Stellenmärkte zurück und starten damit ihre Berufskarriere. Die Arbeitgeber publizieren ihre Stellenanzeigen mehr und mehr über einen Online-Stellenmarkt auf der Karriereseite der eigenen Homepage, um durch die höhere Sichtbarkeit der Stellenausschreibung eine Reichweitenverbesserung und eine Passgenauigkeit der Kandidaten erreichen zu können.

Eine weitere Möglichkeit, zeitsparend und gleichzeitig effizienzsteigernd zu arbeiten, ist die Nutzung des Multi-Channel-Postings, also der Mehrfachschaltung von Stellenanzeigen. Die entsprechende Stellenanzeige kann allein durch einen Mausklick auf mehreren Jobportalen gleichzeitig veröffentlicht werden. Die Wahl der richtigen Jobportale ist dabei entscheidend, um Streuverluste zu minimieren und die passende Zielgruppe zu erreichen. Hierbei gilt es zu beachten, dass es durch die Art der Klassifizierung und die Art der Plattform einige grundlegende Unterschiede unter den Jobportalen gibt.

Grundsätzlich setzt die gezielte Ansprache passender Bewerber eine Definition der geeigneten Zielgruppe voraus.

 

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Auf Basis dieser Definition stellt sich dann die Frage, welche Jobportale die Zielbewerber vorrangig nutzen. Jobportale lassen sich an dieser Stelle in drei Kategorien spalten: Generalisten (z.B. StepStone: Online-Jobbörse mit Ausrichtung auf Fach- und Führungskräfte), Spezialisten (z.B. jobvector: Stellenmarkt für Ingenieure, Mediziner und Naturwissenschaftler) und Jobsuchmaschinen (z.B. indeed: Metasuchmaschine mit mehr als 16 Millionen Stellenangeboten weltweit).

Ein weiterer wichtiger Indikator zur Auswahl geeigneter Jobportale ist die Reichweite oder Besucherfrequenz, also die Anzahl der publizierten Stellenanzeigen und die Zufriedenheit von Arbeitgebern und Bewerbern mit dem jeweiligen Stellenportal. Um die jeweiligen Recruiting-Kanäle dann letztendlich zu optimieren, können Unternehmen beispielsweise die Anzahl der erfolgreichen Stellenbesetzungen oder die erfolgten Bewerbungseingänge messen.

Das Multi-Channel-Posting ermöglicht es Unternehmen, ihre Bewerber-Reichweite zu erhöhen. Trotzdem gilt hier nicht die Strategie „viel hilft viel“. Viel mehr die Devise Stellenportale nach ihrer Reichweite und auch Passgenauigkeit bezüglich der Bewerberzielgruppe auszuwählen, erweist sich als erfolgsversprechend. An dieser Stelle eignen sich unterschiedliche Performance-Indikatoren wie beispielsweise die Reichweite, die Zufriedenheit der Benutzer mit den jeweiligen Portalen und die Anzahl der veröffentlichten Stellen.