Die Personalentwicklung bezeichnet Maßnahmen und Strategien rund um die Förderung und die betriebliche Weiterbildung der Mitarbeiter und Führungskräfte sowie die Organisationsentwicklung, die auf die Bedarfe und Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt sind. Aspekte der Organisationsentwicklung und die Bedürfnisse der verschiedenen Anspruchsgruppen, wie z.B. Berufseinsteiger oder Fachkräfte, müssen dabei berücksichtigt werden. Die Personalentwicklung verfolgt zum einen das Ziel, die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter zu sichern und des Weiteren die Motivation der Mitarbeiter zu steigern.

Führungskräfte sind die Personalentwickler und Personalentwicklerinnen „am Arbeitsplatz“ und fördern durch übertragene Aufgaben und die Zusammenarbeit die berufliche Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Regelmäßige Mitarbeitergespräche – im jährlichen, halbjährlichen oder monatlichen Turnus – festigen die Bindung des Mitarbeiters zum Unternehmen. Hier sind Beurteilungsbögen, in dem sowohl die Führungskraft ihre Bewertung des Mitarbeiters hinsichtlich unterschiedlich frei definierbarer Kriterien einträgt, als auch die Selbsteinschätzung des Mitarbeiters, eine wichtige Grundlage, um ein solches Gespräch zu führen.

Die verschiedenen Beurteilungen ermöglichen die Basis für eine Analyse und einen Vergleich im persönlichen Gespräch, sodass beispielsweise Maßnahmen, z.B. Weiterbildungen, veranlasst werden können.

Gleichzeitig können Sie die Motivation der Mitarbeiter durch gemeinsame Ziele steigern und damit die Verantwortung jedes Einzelnen im Unternehmen in den Vordergrund stellen.

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Ob Unternehmens-, Gruppen- oder Mitarbeiterziele: Notieren Sie die Zielbeschreibung mitsamt der Gewichtung und ggf. einer Prämie und steigern Sie dadurch die Motivation des Mitarbeiters. Wenn ein Mitarbeiter bzw. eine Gruppe das Ziel erreicht hat, schreiben Sie einfach diesen Zielerreichungsgrad nieder und halten ihn dadurch fest.

Ein weiteres Instrument der Personalentwicklung liegt in der konsequenten Auflistung der von den Mitarbeitern bereitgestellten Qualifikationen. Dazu gehören beispielsweise die schulische und akademische Ausbildung, der berufliche Werdegang, die verfügbaren Sprachen und sonstige Qualifikationen. Sie alle bilden im Zusammenspiel mit den Anforderungen des Arbeitsplatzes die Grundlage für die Auswahl der von dem Mitarbeiter zu besuchenden Weiterbildungsmaßnahmen.

Durch die Nutzung aller hier dargestellten Entwicklungsschritte werden die Qualitäten und Qualifikationen beruflicher Handlungsfähigkeiten der eigenen Mitarbeiter im Unternehmen garantiert.

 

Autor: Thomas Brüning-Deckers

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