Retrospektiven in agilen Teams

Was ist das?

In einer Retrospektive nimmt sich ein Team Zeit, die Zusammenarbeit konstruktiv und vertrauensvoll zu reflektieren und sich Feedback zu geben. Hierbei liegt der Fokus mehr auf der Leistung des gesamten Teams als auf der Beurteilung der Leistung eines Einzelnen.

Alle Teammitglieder sollten die Kunst des Feedbacks üben, klar und sachlich zu formulieren, Ich- statt Du-Botschaften zu senden (Ich wünsche mir, statt du hast…) und aktiv zuzuhören.

Eine Grundregel sollte die Annahme sein, dass jeder nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und nicht bewusst Fehler gemacht hat.

Wie läuft es ab?

Retros sollten regelmäßig und in Ruhe ablaufen. Das gilt auch dann, wenn das Team gut kommuniziert und alle miteinander im Austausch stehen. Denn Verbesserungen für die Zukunft können nur dann erzielt werden, wenn Vergangenes kontinuierlich hinterfragt wird und das Team bereit ist, aus Fehlern zu lernen.

In Retrospektiven übernimmt die Führungskraft die Rolle des Moderators und bietet frische Ideen und Tools für einen optimalen Ablauf einer Retrospektive und zur Motivation der Teammitglieder.

Retrospektiven in agilen Teams

Die 5 Essentials einer Retrospektive

Es gibt fünf typische Phasen, die in der Regel in einer Retro durchlaufen werden. Je nach Stimmung im Team, nach speziellen Themen, die gerade für das Team wichtig sind und der zur Verfügung stehenden Zeit wählt der Moderator verschiedene Methoden aus. Hierbei hilft der Retromat, der eine ganze Reihe verschiedener Ideen zur Verfügung stellt.

Was ist der Sinn und Zweck einer Retrospektive?

Retros dienen der Entwicklung des Teams, indem es aus der Vergangenheit lernt. Sie ermöglichen die Optimierung von Arbeitsprozessen, beugen Frust vor und steigern die Motivation im Team…

und es wäre sehr schön, wenn Retrospektiven Spaß machen…

Autorin: Nicole Paschke

Nicole Paschke