Die Arbeitswelt wird aktuell digitaler denn je und das Internet macht dabei auch keinen Halt vor dem Recruiting. Unternehmen zeigen Karriereseiten auf ihrer Website und veröffentlichen Ihre Stellenanzeigen online auf diversen Jobbörsen. Aber dabei stellt sich die Frage, ob die Interessenten diese bei der Flut an Internet-Inhalten überhaupt finden. Und jetzt?

Die Frage zeigt, dass es wichtig ist, sich auch im Recruiting mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu befassen. Dabei geht es darum, dass Ihre Website-Inhalte bei den organischen Suchanfragen angezeigt werden und zwar am besten auf einem hohen Rang – auf der ersten Seite. Um dies zu erreichen, müssen die Inhalte so aufgebaut und strukturiert sein, dass sie für die Suchmaschinen leicht zu durchsuchen sind, was dann wiederum dazu beiträgt, dass die Website-Inhalte innerhalb der Suchmaschinenergebnisse auf einem höheren Rang angezeigt werden.

War for Talents – was macht die Konkurrenz

Der Arbeitsmarkt ist sehr wettbewerbsstark. Deshalb sollten Sie online vor Ihrer Konkurrenz auftauchen und sich als Arbeitgeber von Ihrer Konkurrenz abheben. Kandidaten nehmen sich weniger Zeit, um eine entsprechende Stellenbeschreibung zu finden. Sie durchsuchen die ersten Ergebnisse auf der ersten Seite und landen dabei möglicherweise zuerst auf der Karriereseite der Konkurrenz statt auf Ihrer, obwohl Sie besser zu dem Kandidaten passen würden. Durch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) können Sie sicherstellen, dass Sie oben auf der Seite auftauchen und das erste Ergebnis sind, auf das die Kandidaten mehr oder weniger automatisch klicken.

SEO fürs Recruiting bringt dabei einige Vorteile mit sich

Kosten: Auch im Recruiting muss das Budget eingehalten werden und die Veröffentlichung von Stellenanzeigen in Jobportalen kann teuer werden. Da Suchmaschinen einen freien und öffentlichen Kanal bieten und kostenlos sind, bietet SEO eine kostengünstige Möglichkeit, die Reichweiten für Ihre Stellenanzeigen einfach zu erhöhen. Die Inhalte können kostenlos gut gelistet werden, wenn sie eine entsprechende Relevanz bieten.

Employer Branding: Beim Recruiting geht es mittlerweile nicht mehr nur um das Werben neuer Talente, sondern auch um die positive Darstellung des Unternehmens. Unternehmen wollen als guter Arbeitgeber mit tollen Mitarbeiter und super Benefits gehandelt werden und teilen diese Eindrücke gerne auf Social Media Kanälen. Hier bietet die Talentsuche eine Employer Branding Strategie, sodass Kandidaten überhaupt nicht mehr um Ihre Inhalte umherkommen. Inwiefern die Onlinepräzens des Unternehmens einen Einfluss auf die Bewerber hat, lesen Sie hier.  

SEO fürs Recruiting

Good to know: Gute Social Media Arbeit zahlt sich doppelt aus. Kandidaten bekommen einen persönlichen Eindruck über Ihre Social Media Profile und Suchmaschinen honorieren, ob Sie dort aktiv sind und Ihre Website verbunden ist. Bei fast allen Marken, die Sie auf Google suchen, wird der interaktivste Social Media Account sofort mit angezeigt. Social-Media-SEO erobert im Ranking der Suchkriterien zunehmend die oberen Plätze.

Und jetzt? Die ersten Schritte für SEO im Recruiting

 

  • KeyWords innerhalb der Branche recherchieren und Schlagwörter festlegen und in Ihre Stellenausschreibung einfügen
  • Optimierte Bilder in den Stellenausschreibungen einbauen
  • Duplicate Content vermeiden, das heißt, keine Dopplungen und Kopien von Texten und Stellenanzeigen eins zu eins veröffentlichen
  • Einen Mehrwert für die Kandidaten schaffen und reichliche Informationen sowie direkt Kontaktmöglichkeiten anbieten. Machen Sie es dem Interessenten so einfach wie möglich.
  • Sehr WICHTIG: Die Optimierung der Stellenanzeige an das Mobil-Gerät!

Autorin: Yvon Kassens